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<pre>„Das sind zwei harte Brocken“, so Wagner. „Wir sind in jedem Spiel krasser Außenseiter“. Deshalb verfalle am Böllenfalltor aber niemand in Aktionismus. Vielleicht auch, weil sie in Darmstadt genug Erfahrung in Sachen Dramatik haben.  <p> Dafür, dass der FC Köln ein ziemlich knackiges Auftaktprogramm erwischte, haben die Geißböcke eine ganze Menge aus den ersten Saison-Wochen gemacht: Nach dem zugegebenermaßen schmeichelhaften Sieg in der Mercedes-Benz-Arena wurden schließlich auch mit dem jüngsten 1:1 gegen den VfL Wolfsburg die überschaubaren Erwartungen übertroffen.  <p>  Mit einem bisherigen Schnitt von exakt 2,5 Treffern/Partie sollte immerhin schon allein dem Effzeh das Knacken dieser vorgegebenen Marke zuzutrauen zu sein. <p> Wenngleich RB dieses Mal als unmittelbarer Tabellennachbar an der Spree gastiert, sehen sich die Hausherren von den Wettanbietern einmal mehr in eine recht deutliche Außenseiterstellung gedrängt. <p>  Bei Bochum hingegen ist nun auch unter Trainer Thomas Letsch Feuer am Dach. Denn mit einem Sieg könnte Schalke die Rote Laterne an den VfL vererben. Der zwischenzeitliche Höhenflug bis zum 16. Spieltag mit der Krönung Platz 14 ist längst vergessen. Beim 0:2 gegen Freiburg kassierte der Ruhrverein nach fünf Heimerfolgen in Serie die erste Pleite unter Letsch vor eigenem Publikum.  </pre>


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<pre>Da der VfL und der FC Augsburg punktgleich sind, aber die Wolfsburger eine minimal bessere Tordifferenz (-16 zu -17) haben, könnten sie sich sogar eine knappe Niederlage leisten — und wären damit dennoch gerettet.  <p> Der Fußball rückt dieser Tage einmal mehr in den Hintergrund; insbesondere in Berlin, wo am Montagabend ein verheerender Terror-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt mehreren Menschen das Leben gekostet hat.  <p>  In diesem Fatalismus wird die Mannschaft möglicherweise durch die Beobachtung bestärkt, dass die größte Auswärtskrise der Vereinsgeschichte allem Anschein nach keine bösen Folgen hat: Die Heimspiele könnten den Berlinern völlig genügen, um das beste Saisonergebnis seit acht Jahren einzufahren. <p> Der Sensations-Lauf des FSV sowie die makellose SGE-Heimweste lassen mich dabei vermuten, dass es auf beiden Seiten des Platzes zu mindestens einem Treffer kommt. <p>  Insofern ist eine „ordentliche Leistung“ der 96er einfach zu wenig, um in der Bundesliga einen Sieg zu holen. Gegen den VfB Stuttgart muss da am Mittwochabend schon mehr kommen, denn ansonsten wird auch für „Retter“ Frontzeck die Luft recht schnell dünn. Auch die Zukunft des 51-Jährigen als Trainer der Roten ist ungewiss.  </pre> 


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<pre> Immerhin bezeichnete der Schalker Sportvorstand die „Nagelsmänner“ nach ihrem hochverdienten Punktgewinn in der Veltins-Arena (1:1) als „vielleicht stärkste Mannschaft, die in dieser Saison auf Schalke gespielt hat.“  <p> Neben Leipzig ist der VfL das Team der Stunde und so richtig in Torlaune, zudem seit Wochen und Monaten nicht zu schlagen. Bremen taumelt hingegen wie ein angeschlagener Boxer. Nach einem verhältnismäßig starken Herbst kann das Team von der Weser kaum mehr an gezeigte Leistungen anschließen, so beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz mittlerweile nur mehr fünf Punkte.  <p>  Dardai blickt aber zunächst nur auf das Duell mit dem Sport-Club — und dafür wird vor allem an der Offensive gefeilt. Denn auf Schalke blieb die Hertha wieder einmal ohne Torerfolg. Damit haben die Berliner in den letzten drei Liga-Spielen kein Tor erzielt! <p>  Allerdings trifft es dann wohl doch nur die halbe Wahrheit, wenn die Niederlage in Berlin lediglich unglücklichen Verwicklungen angekreidet wird: Immerhin sahen sich die Kraichgauer am Sonntag außer Stande, eine komplett farblose Hertha aus der Fassung zu bringen. <p>  Die zunächst einmal zu begrüßende Begeisterung könnte sich aber schon bald als ein zweischneidiges Schwert erweisen: Bis auf weiteres bleibt abzuwarten, ob die derzeit zu konstatierende Partystimmung auch die irgendwann unvermeidlichen ersten Rückschläge übersteht.  </pre>


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<pre> Zwischen Freiburg und Augsburg erwarte ich den dritten Sieger. Beim Sportclub läuft es zwar eher durchwachsen, der FCA allerdings kommt auswärts überhaupt nicht in Fahrt. Vier der letzten 19 Heimspiele hat der SCF nur verloren, drei davon gegen den BVB und die Bayern.  <p> Die Relegation scheint sich auch in diesem Jahr als Domäne der Erstligisten zu erweisen: Dank eines 3:1-Erfolgs im Hinspiel ist der VfL Wolfsburg wohl nur noch 90 Minuten vom Klassenerhalt getrennt.   <p> Dies trifft zweifelsohne auch auf die laufende Spielzeit zu, in der sich der Dino gerade auf einem besonders hoffnungsfrohen Weg befand; die zuvor in drei Partien eingefahrenen sieben Zähler hatten keineswegs übertriebene Hoffnungen auf den Verbleib in der Bundesliga genährt. <p>  Vielleicht ist das der Grund, warum die Wettanbieter Ingolstadt bessere Siegeschancen einräumen. Wir Wettfreunde sehen die Sache ein bisschen anders: Bremen ist für uns aufgrund seiner Erfolgsserie der Favorit. Die Schanzer mussten zuletzt gegen Wolfsburg einen herben Rückschlag einstecken.  <p> Lediglich der FC Köln war im Oktober noch gänzlich ungeschlagen und folglich auf dem Höhepunkt seiner Macht in Charlottenburg erschienen. Obwohl die Geißböcke damals wahrlich keinen guten Tag erwischten, fiel der knappe 2:1-Erfolg der Berliner entsprechend wackelig aus.  </pre>


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<pre> für jene Tipper, die hinsichtlich der klassischen Dreiweg-Wette unentschlossen sind, bietet dieses Duell der beiden Champions League-Vertreter eine ziemlich lukrative Alternative an: Torwetten!  <p> Die zwei Treffer beim 2:3 in Mainz am vergangenen Spieltag beendeten zwar die fünf Spiele andauernde Torflaute, brachten am Ende wieder keinen Punkt.  <p>  Totale Offensive ist schon deshalb geboten, weil Darmstadt traditionell mit großer Entschlossenheit den eigenen Strafraum verbarrikadiert: Mit halber Kraft wird das hessische Bollwerk von den zur Harmlosigkeit neigenden Hoffenheimern folglich kaum zu knacken sein. <p>  Am 5. Spieltag wartet auf die Schwarz-Gelben möglicherweise eine etwas unangenehmere Aufgabe — sie müssen beim Hamburger SV antreten. In der Hansestadt taten sich die Dortmunder in der Vergangenheit meist etwas schwer.  <p> Dass es beim Tabellenvorletzten nur zu einem Zähler reichte, mutete vor allem unter Beachtung des Spielverlaufs enttäuschend an: Beim Dino hatten die Niedersachsen die deutlich durchdachtere Spielanlage präsentiert, um sich kurz vor dem Abpfiff doch noch den Ausgleichstreffer einzufangen.  </pre>


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